Endlich ist sie da, die neue Domainendung .swiss. Sie soll die weltweit bekannte Marke Schweiz und ihre Qualitätsmerkmale noch markanter im Internet repräsentieren als bisher die Endung .ch. Auch wir von Hostpoint finden die Idee toll, der Schweiz mit ihren innovativen Unternehmen und namhaften Organisationen eine neue, starke Plattform zur Verfügung zu stellen.

Um die Exklusivität der Endung zu wahren, prüft das Bundesamt für Kommunikation BAKOM als Vergabestelle von .swiss-Domains jeden Domainantrag, so dass nur Bewerber, die einen klaren Bezug zur Schweiz haben, eine der begehrten Domainnamen erhalten.

Markeninhaber können bereits Namen mit .swiss beantragen
Ab sofort bis zum 9. November 2015 läuft die sogenannte Sunrise-Periode für .swiss-Domains. Diese ermöglicht es insbesondere Markeninhabern, .swiss-Domain. Allerdings können sich nur Firmen und Institutionen, die im Schweizer Handelsregister eingetragen sind oder Organisationen des öffentlichen Rechts um .swiss-Domainnamen bewerben. Privatpersonen können derzeit leider keine .swiss-Domains beantragen.

Nach Ablauf der Sunrise-Phase am 9. November schreibt das BAKOM die Anträge für zwanzig Tage öffentlich aus und entscheidet danach über die Zuteilung der beantragten .swiss-Domains.

Und was ist mit meinem .swiss-Wunschnamen?
Alle anderen Wunsch-Domainnamen können erst ab dem 11. Januar 2016 beantragt werden. Aber auch hier gilt: Als Antragsteller kommen ausschliesslich Firmen, Organisationen, Stiftungen und Vereine mit einem Eintrag im Handelsregister in Frage. Privatpersonen können auch dann keine .swiss-Domainnamen beantragen.

Für Wunsch-Domainnamen, welche die erwähnten Kriterien erfüllen, nehmen wir bereits jetzt Registrierungsanträge entgegen und übermitteln diese pünktlich zum Start der offenen Registrierung an die zuständige Stelle.

Generische .swiss-Domainnamen
Und wie steht’s um beliebte Domain-Begriffe wie hotel.swiss, restaurant.swiss oder tourismus.swiss? Diese Begriffe können ab dem 11. Januar 2016 beantragt werden. Das BAKOM wird diese Domainnamen allerdings nicht im gewohnten Rahmen vergeben, sondern mittels eines sogenannten «Namenszuteilungsmandats». So muss der Antragsteller unter anderem nachweisen, dass er als Bewerber mit der Domain die ganze oder zumindest einen namhaften Teil der Personengruppe repräsentiert oder von dieser Gruppe unterstützt wird und das Projekt für die vertretene Gruppe sowie die schweizerische Community einen Mehrwert bietet. Somit dürften solche generische Namen am ehesten für Verbände oder zum Beispiel für eine Tourismusorganisation interessant sein.

Wir sind gespannt, wie sich die .swiss-Domain-Landschaft entwickelt und welchen Stellenwert die neue Domainendung in Zukunft einnehmen wird.

Und du? Wirst du eine .swiss-Domain beantragen?

Hol dir jetzt deine .swiss-Domain!

Thomas Brühwiler

Tom Brühwiler ist bei Hostpoint Head of Communication und zudem verantwortlich für die Aktivitäten im Social-Media-Bereich. Er tippte schon als Jugendlicher auf einem Commodore 64 und schrieb seitenweise Basic-Code aus Heften ab. Meist aber nur, um danach festzustellen, dass sich im Zeichensalat ein Fehler eingeschlichen hat – und das Programm gar nicht läuft. Trotzdem kann er sich heute ein Leben ohne Computer nicht mehr vorstellen.

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