Ästhetik, Funktionalitäten und Angreifbarkeit von Websites ändern sich dauernd. Eine Binsenweisheit, zugegeben – aber sie stimmt halt einfach! Denn aus diesem Grund werden auch immer neue Versionen von Content-Management-Systemen entwickelt. Und es lohnt sich, die entsprechenden Updates zu machen!

Egal ob WordPress, Joomla!, Drupal oder TYPO3: Die technischen Anforderungen an diese CMS-Systeme wachsen laufend. Deshalb arbeiten die Entwickler ständig an neuen Updates, um Funktion und Performance zu verbessern, Sicherheitslücken zu schliessen und dem Anwender neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Alt = unsicher. So einfach ist das.
Wer auf seiner Website noch mit einer veralteten CMS-Version unterwegs ist, bewegt sich auf dünnem Eis. Denn ab einem bestimmten Zeitpunkt werden für alte Versionen keine Sicherheits-Patches mehr entwickelt. Die Seite kann langsamer werden – das ist das eine. Aber das andere (und das ist viel gefährlicher!) ist die Sicherheit: Wenn entsprechende Lücken nicht geschlossen werden, steht man plötzlich mit abgesägten Hosen da. Es ist zum Beispiel möglich, dass man dich auf Google plötzlich zwanzig Seiten weiter hinten und damit gar nicht mehr findet. Wenn es dumm läuft, kann sich deine Website komplett ins Nirwana verabschieden. Und kommt auch noch Pech dazu, geht gleich der komplette Server flöten! Falls also das Servicelämpchen blinkt und im Dashboard die Message «Update available» erscheint, lohnt es sich, zu reagieren!

Das Netz verändert sich dauernd. Weshalb bleibst du bei deiner alten CMS-Version?
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Opensource-Heinzelmännchen am Werk …
Gerade für CMS-Systeme werden oft Opensource-Programme eingesetzt. Das hat grosse Vorteile (allerdings auch für Hacker): Der Quellcode ist offen, und dadurch haben viele gescheite Köpfe die Möglichkeit, das Programm auf Sicherheitslücken zu kontrollieren und entsprechende Verbesserungen anzubringen. Allerdings nutzen auch böse gescheite Köpfe diese Offenheit, um bösartige Codes oder Malware einzuschleusen. Aber zum Glück bleiben die vielen Entwickler immer dran und erarbeiten fieberhaft neue, sicherere Versionen. Die nützen allerdings nur etwas, wenn sie auch eingesetzt werden. Deshalb: nicht zu lang warten mit dem Updaten. Denn wenn du ein paar Versionen überspringst, kann es sein, dass du ziemlich viel Arbeit investieren musst, um deine Website wieder sauber zum Laufen zu bringen. Gleichzeitig profitierst du mit den Updates von immer neuen Funktionalitäten. Viele davon vereinfachen den Umgang mit dem CMS-System. Schwer zu glauben, dass es Leute gibt, die freiwillig darauf verzichten, sich die Arbeit zu erleichtern …

Eine Anmerkung am Rand: Nicht nur das CMS selber, sondern auch die Plug-ins stellen regelmässig Updates zur Verfügung. Und für sie gilt dasselbe!

Es lohnt sich also auf jeden Fall, das eingesetzte CMS samt Plug-ins zu aktualisieren. Und es wieder zu aktualisieren. Und es beim nächsten Update wieder zu aktualisieren. Alles andere ist schlicht und einfach fahrlässig. Vor allem, wenn es sich nicht um die eigene, sondern um Kundenwebsites handelt!

Weshalb bleibst du bei deiner alten CMS-Version?

Sandro Bertschinger

Er fand Computer relative lange nicht so spannend. Ein Amiga 500 als "Game-Machine" war der Höhepunkt. Als das Internet aufkam und man entsprechend "coole" Webseiten machen konnte, kam das Thema Computer schon eher in den Mittelpunkt. Per Zufall kreuzte dann 2001 eine Internetfirma seinen Weg.

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