Deine Idee steht. Deine Grundstruktur für deinen Onlineshop auch. Jetzt musst du einfach alles zusammensetzen. Und schon läuft das Business!

Wenn das alles nur so einfach wäre! Gut, dein Sortiment, dein Marketingplan, deine Vorstellungen über Kundenservice – das alles ist perfekt. Aber jetzt hängt alles von der Gestaltung deines Webshops ab. Und wenn wir sagen «alles», dann meinen wir das auch so!

Eintreten bitte!
Du kennst es von deinen Besuchen in Warenhäusern, Supermärkten, Tante-Emma-Läden oder Einkaufszentren: Es ist der erste Eindruck, der zählt. Du siehst sofort: Mediamarkt – hier geht es um billig. Apple Store: Da zählen Beratung und edle Produkte. Warenhaus: Die Auswahl macht’s. Und bei Tante Emma zählt einfach die sympathische Schrulligkeit. Du riechst. Du schaust. Du hörst. Licht, Atmosphäre, Präsentation – das alles entfaltet seine Wirkung. Und versetzt dich in Kauflaune – oder eben nicht.

Genau so geht es den Besuchern auch in deinem Onlineshop. Schon nach wenigen Sekunden wissen sie: Hier finde ich, was ich suche. Oder sie sind wieder weg, bevor du auf drei gezählt hast. Versprich ihnen ein grosses Einkaufserlebnis – und löse dieses Versprechen auf den weiteren Seiten auch ein!

Die Startseite ist extrem wichtig: Sie sollte sauber und übersichtlich gestaltet sein, gut strukturiert, mit grossen, guten Bildern illustriert. Studien haben ergeben, dass drei Viertel der Nutzer die Vertrauenswürdigkeit eines Webshops nach dem Design beurteilen! Und, ganz entscheidend: Je hochpreisiger deine Produkte, desto mehr Aufwand solltest du auch beim Styling und der Professionalität deiner Fotos betreiben!

Nimm den Besucher beim Händchen!
Was niemand gern hat, ist mühseliges Suchen. Gut: Du wirst in deinen Statistiken sehen, dass sich die Leute ziemlich lang auf deiner Seite aufhalten. Leider muss das nicht an der Faszination deiner Seite liegen. Gerade dann, wenn deine Verkäufe trotzdem nicht so recht anziehen wollen. Vielmehr kann es auch ein Hinweis dafür sein, dass die Leute in deinem Shop zwar suchen, aber nicht finden. Und das kann im Business tödlich sein! Usability heisst das Stichwort, Übersichtlichkeit, klare Benutzerführung, intuitive Navigation. Und ganz wichtig: Auf die Einstiegsseite gehören Angebote, die für deinen Shop typisch sind. So sieht der Besucher auf den ersten Blick: Ja, genau das interessiert mich! Und das zweite «Must»: Ein prominent platziertes Eingabefeld für die Suche. Nur wenige Kunden mühen sich gerne Seite für Seite durch einen ganzen Shop. Sie geben ihren Suchbegriff ein und wollen gleich am richtigen Ort landen. Du weisst also, was du zu tun hast …

Viel Erfolg mit deinem Webshop
shadow

Sooo viele lustige Möglichkeiten
Die Möglichkeiten des Webdesigns sind verlockend. Linien, Kästchen, bunte Felder, blinkende Zahlen, spektakuläre Verläufe, viele originelle Schriften, Pop-ups: Ist ja alles so schön bunt hier! Und so lebendig! Du hast völlig recht. Auf so einer Seite muss richtig viel laufen. Action, dass sich die roten und schwarzen Balken biegen. Aber wirklich nur dann, wenn du einen Flohmarkt oder einen Shop mit chinesischen Billig-Gadgets betreibst! Für alles andere sind solche wilden Elemente ein No-Go.

15 Tipps in aller Kürze
1. Professionalität macht Eindruck. Inszeniere deine Produkte hochwertig. Natürlich kannst du es auch mit fröhlich selbstgestricktem Basteln versuchen. Die Enttäuschung wird auf dem Fuss folgen. Mit Garantie! Und: Es lohnt sich, alle paar Jahre das Design den neuen Sehgewohnheiten anzupassen. Nichts veraltet schneller als mittelprächtiges Webdesign!

2. Tritt auf die Ideenbremse. Dosiere und reduziere die Gestaltung auf das Wesentliche. Stelle dafür eine klare, verständliche Navigation zur Verfügung. Weise deinen Kunden den Weg, statt sie zu verwirren. Sie werden es dir danken – mit Umsatz.

3. Passe den Design-Ausdruck deinen Produkten an. Technisch-sachlich bei elektronischen Geräten, filigran und edel bei Schmuck, dynamisch bei Sportgeräten, klar, sauber, grosszügig und mit etwas Understatement bei teuren Kleidern.

4. Jede Corporate Identity ist mehr wert, als du dafür bezahlt hast. Setze sie gezielt auf jeder Seite ein: deine spezifische Sprache, dein Logo, deine Gestaltungselemente.

5. Fotos sind nicht nur zum Anschauen da. Sondern auch zum Anklicken: Nutze diese Möglichkeit. Und lass deine Besucher nicht immer nur nach Textlinks suchen.

6. Mach deinen Webshop sicher. Und sag es deinen Besuchern. Schon auf der ersten Seite.

7. Mach Aktionen für Schnäppchenjäger. Und zeig sie deinen Besuchern – schon auf der ersten Seite.

8. Gibt es in deinem Shop besondere Vorteile (kostenfreier Versand, Rabatte, Treuebons …)? Sag es deinen Besuchern. Schon auf der ersten Seite.

9. Du verkaufst Markenprodukte? Dann arbeite mit ihren Namen und Logos. Schon auf der ersten Seite.

10. Verkaufe nicht nur über den Preis. Ausser du bist wirklich günstiger als alle deine Konkurrenten.

11. bis 15. Schreibe gute, aussagekräftige Headlines. Schreibe gute, aussagekräftige Produkttexte. Schreibe gute, aussagekräftige Einstiegstexte. Schreibe gute, aussagekräftige News-Texte. Schreibe überhaupt gute, aussagekräftige Texte. Google wird sich freuen.

So, viel Spass nun beim Gestalten deiner Website. Was, du hast zwar Ideen dafür, weisst aber noch nicht, womit du sie umsetzen willst? Dann schau dich mal auf der Hostpoint-Webseite um. Klicke auf «Webshops». Und probier’s einfach mal aus!

Viel Erfolg mit deinem Webshop

Sandro Bertschinger

Er fand Computer relative lange nicht so spannend. Ein Amiga 500 als "Game-Machine" war der Höhepunkt. Als das Internet aufkam und man entsprechend "coole" Webseiten machen konnte, kam das Thema Computer schon eher in den Mittelpunkt. Per Zufall kreuzte dann 2001 eine Internetfirma seinen Weg.

0