Falls du mit Google suchst, sind dir vielleicht schon die Bilder neben einzelnen Treffern aufgefallen. Das sind Porträts der Autoren. Klick zum Beispiel auf Google Authorship.

Am 13. August 2012 sah das Suchergebnis so aus:

Google Authorship
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Die drei ersten Einträge sind Beiträge, für die kein Autor definiert worden ist. Dann folgen Beiträge von Rick DeJarnette, Andy Crestodina und Stefan Köhn. Wenn du auf den Namen neben dem Foto klickst, leitet dich Google auf das Google+ Profil des Autors weiter. Dieses Autorenfeature, das Google wie üblich zuerst in den USA eingeführt hat, ist seit Anfang April auch in deutschsprachigen Suchabfragen verfügbar. Die Idee dahinter ist einfach.

Einerseits will Google die Echtheit der Autoren verifizieren und Originale von Plagiaten unterscheiden, andererseits soll «Claim your content» die Vertrauenswürdigkeit der Webseiten oder Blogs steigern und damit mehr Besucherinnen und Besucher anziehen. Ausserdem will Google auch Google+ attraktiver machen: Wer sein Bild und seinen Namen neben seinen Beiträgen in den Suchergebnissen sehen will, braucht ein Google+ Konto.

Google, diesen Artikel hab ich geschrieben!
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Google+ Profil
Suchergebnisse mit deinem Google+ Profil verknüpfen ist einfach. Zuerst verlinkst du die Seite mit deinem Artikel mit deinem Profil. Dafür fügst du diesen HTML-Code in die Seite ein:

<a href="[profil_url]?rel=author">Google</a>

profil_url ist die URL deines Google+ Profils. Danach verlinkst du dein Profil mit deiner Webseite oder deinem Blog. Dafür klickst du in den Profileinstellungen unter «Macht mit bei» auf «Benutzerdefinierten Link hinzufügen», trägst die URL der Webseite oder des Blogs ein und speicherst die neuen Einstellungen. Ein Video, das dir leicht verständlich erklärt, wie das geht, findest du hier.

Noch einfacher ist die Verlinkung, wenn du WordPress als Content-Management-System einsetzt. Dieses Widget verknüpft deinen Blog automatisch mit deinem Google+ Profil.

Ob die Verlinkung funktioniert, verrät dir das Rich Snippets Testing Tool. Gib die URL ein, das Tool zeigt dir sofort an, was für Autoreninformationen Google aus deiner Seite zieht.

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Sandro Bertschinger

Er fand Computer relative lange nicht so spannend. Ein Amiga 500 als "Game-Machine" war der Höhepunkt. Als das Internet aufkam und man entsprechend "coole" Webseiten machen konnte, kam das Thema Computer schon eher in den Mittelpunkt. Per Zufall kreuzte dann 2001 eine Internetfirma seinen Weg.

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