Viagra ohne Rezept oder Rolex-Uhren zum Ausverkaufspreis – solche Angebote landen früher oder später in jedem elektronischen Briefkasten. Die finsteren Gestalten, die Spam-Mails verschicken, suchen mit Spambots im Internet nach E-Mail-Adressen. Die Suche ist einfach, weil die Roboter die E-Mail-Adressen am @-Zeichen erkennen.

Zwei Tipps, wie du deine Website wirksam vor Spambots schützt:

  1. Gib auf deiner Website nirgendwo eine E-Mail-Adresse an. Auch nicht mit at statt @. Die Roboter sind dumm, merken aber, dass es eine E-Mail-Adresse ist.
  2. Ersetz alle E-Mail-Adressen durch ein Kontaktformular. Das ist, wenn du deine Seite mit SITES programmiert hast, kinderleicht und 100 Prozent sicher.

Keine Macht den Spambots
shadow

Seit dem 1. April 2012 unterliegen alle geschäftlichen Websites in der Schweiz der Impressumspflicht. Ins Impressum, das du beispielsweise mit dem Impressum-Generator von Brunner Digital kostenlos erstellen kannst, gehört eine E-Mail-Adresse. Diese solltest du unbedingt verschlüsseln. Am schnellsten und sichersten geht das mit ein wenig Javascript. Ersetz im HTML-Code des Impressums den <a>-Link mit deiner E-Mail-Adresse (zum Beispiel fritz@meier.ch) durch dieses Javascript:

<script type="text/javascript">// <![CDATA[
var a="fritz";
var b="meier.ch";
document.write('<a href="mailto:'+a+'@'+b+'">'+a+'@'+b+'</a>');
// ]]></script>
<noscript>fritz [at] meier [dot] ch</noscript>

Besucher, die Javascript im Browser eingeschaltet haben, sehen die komplette E-Mail-Adresse fritz@meier.ch und können sie anklicken. Besucher, die Javascript ausgeschaltet haben, sehen fritz[at]meier.ch und können die kopierte Adresse im Mailprogramm anpassen. Bei beiden Varianten haben Spambots, die Javascript nicht verstehen, keine Chance – und du hast Ruhe vor Spam-Mails.

Keine Macht den Spambots!

Sandro Bertschinger

Er fand Computer relative lange nicht so spannend. Ein Amiga 500 als "Game-Machine" war der Höhepunkt. Als das Internet aufkam und man entsprechend "coole" Webseiten machen konnte, kam das Thema Computer schon eher in den Mittelpunkt. Per Zufall kreuzte dann 2001 eine Internetfirma seinen Weg.

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