Dass CO2-neutrales Hosting eine Gratwanderung zwischen Marketing und tatsächlichem Wert des Nutzens ist, haben wir zusammen mit einem kritischen Beitrag zur Wasserkraft ja bereits vor einem Jahr hier im Blog thematisiert.

Trotzdem ist es uns natürlich ein Anliegen, unsere Dienstleistungen so klimaneutral wie möglich anzubieten und gleichzeitig auf Strom aus Atomkraft zu verzichten.

100% Aquastrom
Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist es nun endlich möglich, unsere Infrastruktur im Rechenzentrum von Interxion in Glattbrugg zu 100 Prozent mit Aquastrom des Elektrizitätswerk Opfikon zu betreiben. Die Energie wird dabei mittels natürlich zugeflossenem Wasser erzeugt und stammt nicht aus Pumpspeicherkraftwerken. Damit werden unsere Dienstleistungen ausschliesslich mit erneuerbarer, CO2- und klimaneutraler Energie betrieben.

Doch ein Haken bleibt: Der bezogene Aquastrom ist zwar an sich klimaneutral, kann aber von den Elektrizitätswerken nicht ganz klimaneutral hergestellt werden – genannt seien hier beispielsweise die Aufbereitung und die Infrastruktur. Und natürlich fallen auch bei Interxion selber CO2-Emissionen an. Darum werden diese Emissionen zusätzlich durch eine Partnerschaft mit der Schweizer Non-Profit-Organisation myclimate kompensiert, so dass unsere gesamte Infrastruktur nun klimaneutral betrieben wird.

Ein weiterer Schritt zum klimaneutralen Hosting
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Hostpoint „ColdCube“
Doch wie bereits früher erwähnt, zum Klimaschutz gehört für uns noch viel mehr. Zum Beispiel der bereits Anfang 2010 durchgeführte Ausbau unserer Serverracks in eine sogenannte Kaltgangeinhausung. Durch die damit optimierte Kühlung lässt sich nämlich einiges an Energie sparen. Zudem propagieren wir beispielsweise aktiv die Abfalltrennung in unseren Büros oder die korrekte Entsorgung von Serverteilen und Computern.

Ein grosser Schritt ist mit dem klimaneutralen Hosting also bereits getan. An weiteren Schritten arbeiten wir und versuchen Tag für Tag, uns auch im kleinen möglichst ökologisch zu verhalten.

Ein weiterer Schritt zum klimaneutralen Hosting

Thomas Brühwiler

Tom Brühwiler ist bei Hostpoint Head of Communication und zudem verantwortlich für die Aktivitäten im Social-Media-Bereich. Er tippte schon als Jugendlicher auf einem Commodore 64 und schrieb seitenweise Basic-Code aus Heften ab. Meist aber nur, um danach festzustellen, dass sich im Zeichensalat ein Fehler eingeschlichen hat – und das Programm gar nicht läuft. Trotzdem kann er sich heute ein Leben ohne Computer nicht mehr vorstellen.

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