Den Nutzern das Gefühl zu geben, sie seien Herr über ihre eigenen Daten im weltweiten Netz, scheint ja derzeit in Mode zu sein. Erstaunlich, dass ausgerechnet Facebook bereits vor Monaten die Initiative ergriffen und die Möglichkeit geschaffen hat, die auf Facebook heraufgeladenen Daten wie Fotos, Videos, Nachrichten, Pinnwandeinträge oder Freundeslistenwieder herunterzulassen.

Mit ein paar Klicks (Kontoeinstellungen -> Lade deine Informationen herunter) ist das auch schnell erledigt.

Google Takeout
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Nun hat auch Google mit Google Takeout ein entsprechendes Tool lanciert. Allerdings: Bisher (?) ist erst der Download der Fotos aus Picasa sowie der Daten aus Buzz, Kontakten und dem eigenen Profil möglich. Da hat Google noch einiges an Arbeit vor sich. Kommt dazu, dass das Download-Tool noch auf etwas wackligen Füssen steht, der Test-Download meiner Daten funktionierte jedenfalls erst mit dem dritten Anlauf.

Immerhin: Auf Data Liberation findet man entsprechende Anleitungen von Google, wie man seine Daten aus Mail, Docs, Kalender oder vielen anderen Google-Diensten sichert.

Gib her die Daten, Google!

Thomas Brühwiler

Tom Brühwiler ist bei Hostpoint Head of Communication und zudem verantwortlich für die Aktivitäten im Social-Media-Bereich. Er tippte schon als Jugendlicher auf einem Commodore 64 und schrieb seitenweise Basic-Code aus Heften ab. Meist aber nur, um danach festzustellen, dass sich im Zeichensalat ein Fehler eingeschlichen hat – und das Programm gar nicht läuft. Trotzdem kann er sich heute ein Leben ohne Computer nicht mehr vorstellen.

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